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Der nächste OV-Abend findet am 15. März 2024 statt 

Bericht Fieldday 05.-06. Juli 2008 in JN58LC
von Jürgen, DB1PJ

 

Das ist eine Übernahme aus der Alten C21-html Seite und wird noch bearbeitet

 

Freitag 04.07.2008 gegen 18:30 Uhr

Freitag 04.07.2008 gegen 18:30 Uhr

Eine letzte Platzbesichtigung. Der Pächter hat, wie versprochen die Wiese gemäht. Der Wetterbericht verspricht ein sonniges Wochenende mit Gewitter am Sonntagnachmittag.
Einem erfolgreichen Field-Day steht nichts mehr im Wege.

 

 Samstag 05.07.2008

Es ist sonnig und schon recht warm. Der lokalen Wetterregel nach müsste es regnen, weil es das erste Wochenende der Kaltenberger Ritterspiele ist. Da regnet es immer.

Die Hardware und der Proviant stehen schon bereit. Über die OV- Frequenz wird beim Beladen noch kurz geklärt, welches der vielen "Hausen" anzufahren ist. Der Grill auf dem Anhänger macht Anstalten abzusteigen.

Um ca. 9:30 Uhr sind alle am Platz. Die Zelte, Pavillons und Biertischgarnituren werden an ihren Platz gebracht. Dann geht es los mit Zeltpuzzle Nr. 1: Der Platz wird sorgfältig gewählt nahe genug an den Masten aber außerhalb der Dropzone.

Hans hat die Stangen klugerweise durchnummeriert. Das Suchen dauert etwas bei über 30 Einzelteilen, aber es bleib nichts über. Dann kommt die Plane drüber und die restlichen Stützen drunter. Das Betriebszelt steht.

Nun ist der UKW Mast dran. Rohre zusammenstecken und Antennen montieren sind der einfache Part. Das Aufrichten ist schon schwieriger. Der Mast überlegt noch eine Weile in welche Richtung er plumpsen könnte, wir sind aber schneller mit Fixieren.

Wir haben uns das erste Bier verdient. Die Kühlbox wird geöffnet.

DO1MWD fängt an seine Anlage aufzubauen und zusammenzuschrauben. Jürgen versucht eine Neun-Personen-Zelt zusammen zusetzen mit Hilfe einer Montageanleitung, gegen die eine Ikea-Aufbauskizze ein Roman ist. Nach drei Stunden steht das Zelt. Details ersparen wir uns.

Unsere Altherrenriege kümmert sich derweil um wichtige Dinge: Der Grill wird angeheizt.

Die Currywürste sind schneller schwarz als man Kuckuck sagen kann. Es bleiben aber genug für ein herzhaftes Essen übrig.

Die Hardware wird getestet. Das SWR ist grottenschlecht für die 2m Richtantenne. Grund ist der Koaxumschalter. Er befindet sich in Mittelstellung. Versorgt als 70cm und 2m gleichzeitig oder keine von beiden. Mit einem Handgriff ist das Problem behoben.

Kurz vor vier Uhr wird es ernst für unseren jüngsten Field-Day Teilnehmer. Das erste QSO.

Wir machen erst einen Trockendurchgang: "cq rufen" immer schön bedanken und sich vorstellen etc. etc! Dann geht es Los. Es ist auch die Premiere fürs Ausbildungsrufzeichen.

Wir öffnen DB0ZU und Michi ruft CQ und Gert aus Ingolstadt antwortet. Der erste Anruf ist also ein voller Erfolg. Nach einer Pause kommen noch 9 weitere QSOs im Laufe des Tages dazu davon 2 mit DN-Rufzeichen.

Währenddessen wird an der Contest Front gegen Alligatoren (große Schnauze - kleine Ohren) und Viehbremsen gekämpft. Frankreich und Tschechien sind schon mal dabei. Dann spotzt der Generator. Hans dreht an allen möglichen Schrauben und redet dem Ding gut zu. Was geholfen hat ist unklar, aber es geht wieder.

Jetzt muss noch der Langdrahtmast mit stolzen 15m in die Höhe. Gleich beim 5 Versuch steht der Mast. Bilanz: Niemand wurde erschlagen und Rohre kann man auch ohne Biegeanlage krumm bekommen. Die Windom-Antenne ( eine Spende von Tassilo ) wird hochgezogen. Kurzwelle wir kommen.

Inzwischen hat auch der Pächter herauf gefunden und begutachtet die Installation. Wir erklären, was wir hier so alles treiben. Ein paar Schaulustige haben die Antenne entdeckt und bekommen ebenfalls eine Führung. Kurz vor dem Abendessen schaut noch ein OM aus der Nachbarschaft vorbei. Leo und Claudia kommen auch, aber mit dem Auto und nicht – wie geplant – mit dem Tandem.

Nach dem Abendessen versucht Gerhard noch sein Glück auf 20m. Die anderen im Pile Up sind aber stärker. Mit der Dunkelheit kommt auch die Müdigkeit. Hans, Dieter und sein Sohn bewegen sich in Richtung Zelt. Jürgen trinkt noch sein Bier aus und schaut sich das Feuerwerk der Kaltenberger Ritterspiele an.

 

 

Sonntag, der 06.07.2008

 

"Delta Oskar One Mike Whiskey Delta" ist der Weckruf des heutigen Tages. Die Kaffeemaschine und der Grill werden angeheizt. Es gibt ein herzhaftes Frühstuck vom Grill. Dann wird mal eben schnell nach Dänemark und Helgoland gefunkt.

Gerhard, der sich im dunkeln ins heimische Bett gestohlen hatte, kommt mit eine Röhren-PA bewaffnet zurück. Jürgen baut noch seine Supervertikal nach DK9SQ auf und funkt auf 20m gleich bis nach Bremen damit. Michi macht noch sein erstes Kurzwellen-QSO. „Dann auf bald mit eigenem Rufzeichen“ lautet auch hier wieder der Abschiedsgruß.

Im Betriebszelt ist es recht stickig. Die Bremsen sind äußerst bissig und Autan scheint ihre Vorspeise zu sein. Dieter füllt trotz allem fleißig seine Logbögen aus.

Jürgen baut seinen Zeltpalast ab. Natürlich passt das ganze Geraffel nicht mehr in die Tasche. Der Grill ein letztes Mal zum Mittagessen angeheizt und die letzten Grillsachen gebrutzelt. Nach dem Mittagessen, werden die Zelte allmählich abgebrochen. Die Sonne hat sich verzogen und es ist schwül. Von Westen her ziehen schwarze Wolken auf. Die Masten werden umgelegt. Die Zelte ausgeräumt, abgebaut und eingepackt. Als die letzte Bierbank auf dem Anhänger verladen wird, bekommen wir schon die ersten Regentropfen ab.

Zufrieden und zerstochen fahren wir heim. Der nächste Field-Day kommt bestimmt

Nachtrag: Dieter hat beim Contest 11449 Punkte 10 Länder und zwei Großfelder geschafft (184.Platz von 314 Teilnehmern in dieser Gruppe).

 

 

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Samstag 05.07.2008  

Es ist sonnig und schon recht warm. Der lokalen Wetterregel nach müsste es regnen, weil es das erste Wochenende der Kaltenberger Ritterspiele ist. Da regnet es immer.

Die Hardware und der Proviant stehen schon bereit. Über die OV- Frequenz wird beim Beladen noch kurz geklärt, welches der vielen "Hausen" anzufahren ist. Der Grill auf dem Anhänger macht Anstalten abzusteigen.

Um ca. 9:30 Uhr sind alle am Platz. Die Zelte, Pavillons und Biertischgarnituren werden an ihren Platz gebracht. Dann geht es los mit Zeltpuzzle Nr. 1: Der Platz wird sorgfältig gewählt nahe genug an den Masten aber außerhalb der Dropzone.

Hans hat die Stangen klugerweise durchnummeriert. Das Suchen dauert etwas bei über 30 Einzelteilen, aber es bleib nichts über. Dann kommt die Plane drüber und die restlichen Stützen drunter. Das Betriebszelt steht.

Nun ist der UKW Mast dran. Rohre zusammenstecken und Antennen montieren sind der einfache Part. Das Aufrichten ist schon schwieriger. Der Mast überlegt noch eine Weile in welche Richtung er plumpsen könnte, wir sind aber schneller mit Fixieren.

Wir haben uns das erste Bier verdient. Die Kühlbox wird geöffnet.

DO1MWD fängt an seine Anlage aufzubauen und zusammenzuschrauben. Jürgen versucht eine Neun-Personen-Zelt zusammen zusetzen mit Hilfe einer Montageanleitung, gegen die eine Ikea-Aufbauskizze ein Roman ist. Nach drei Stunden steht das Zelt. Details ersparen wir uns.

Unsere Altherrenriege kümmert sich derweil um wichtige Dinge: Der Grill wird angeheizt.

Die Currywürste sind schneller schwarz als man Kuckuck sagen kann. Es bleiben aber genug für ein herzhaftes Essen übrig.

Die Hardware wird getestet. Das SWR ist grottenschlecht für die 2m Richtantenne. Grund ist der Koaxumschalter. Er befindet sich in Mittelstellung. Versorgt als 70cm und 2m gleichzeitig oder keine von beiden. Mit einem Handgriff ist das Problem behoben.

Kurz vor vier Uhr wird es ernst für unseren jüngsten Field-Day Teilnehmer. Das erste QSO.

Wir machen erst einen Trockendurchgang: "cq rufen" immer schön bedanken und sich vorstellen etc. etc! Dann geht es Los. Es ist auch die Premiere fürs Ausbildungsrufzeichen.

Wir öffnen DB0ZU und Michi ruft CQ und Gert aus Ingolstadt antwortet. Der erste Anruf ist also ein voller Erfolg. Nach einer Pause kommen noch 9 weitere QSOs im Laufe des Tages dazu davon 2 mit DN-Rufzeichen.

Währenddessen wird an der Contest Front gegen Alligatoren (große Schnauze - kleine Ohren) und Viehbremsen gekämpft. Frankreich und Tschechien sind schon mal dabei. Dann spotzt der Generator. Hans dreht an allen möglichen Schrauben und redet dem Ding gut zu. Was geholfen hat ist unklar, aber es geht wieder.

Jetzt muss noch der Langdrahtmast mit stolzen 15m in die Höhe. Gleich beim 5 Versuch steht der Mast. Bilanz: Niemand wurde erschlagen und Rohre kann man auch ohne Biegeanlage krumm bekommen. Die Windom-Antenne ( eine Spende von Tassilo ) wird hochgezogen. Kurzwelle wir kommen.

Inzwischen hat auch der Pächter herauf gefunden und begutachtet die Installation. Wir erklären, was wir hier so alles treiben. Ein paar Schaulustige haben die Antenne entdeckt und bekommen ebenfalls eine Führung. Kurz vor dem Abendessen schaut noch ein OM aus der Nachbarschaft vorbei. Leo und Claudia kommen auch, aber mit dem Auto und nicht – wie geplant – mit dem Tandem.

Nach dem Abendessen versucht Gerhard noch sein Glück auf 20m. Die anderen im Pile Up sind aber stärker. Mit der Dunkelheit kommt auch die Müdigkeit. Hans, Dieter und sein Sohn bewegen sich in Richtung Zelt. Jürgen trinkt noch sein Bier aus und schaut sich das Feuerwerk der Kaltenberger Ritterspiele an.



















Sonntag, der 06.07.2008  

"Delta Oskar One Mike Whiskey Delta" ist der Weckruf des heutigen Tages. Die Kaffeemaschine und der Grill werden angeheizt. Es gibt ein herzhaftes Frühstuck vom Grill. Dann wird mal eben schnell nach Dänemark und Helgoland gefunkt.

Gerhard, der sich im dunkeln ins heimische Bett gestohlen hatte, kommt mit eine Röhren-PA bewaffnet zurück. Jürgen baut noch seine Supervertikal nach DK9SQ auf und funkt auf 20m gleich bis nach Bremen damit. Michi macht noch sein erstes Kurzwellen-QSO. „Dann auf bald mit eigenem Rufzeichen“ lautet auch hier wieder der Abschiedsgruß.

Im Betriebszelt ist es recht stickig. Die Bremsen sind äußerst bissig und Autan scheint ihre Vorspeise zu sein. Dieter füllt trotz allem fleißig seine Logbögen aus.

Jürgen baut seinen Zeltpalast ab. Natürlich passt das ganze Geraffel nicht mehr in die Tasche. Der Grill ein letztes Mal zum Mittagessen angeheizt und die letzten Grillsachen gebrutzelt. Nach dem Mittagessen, werden die Zelte allmählich abgebrochen. Die Sonne hat sich verzogen und es ist schwül. Von Westen her ziehen schwarze Wolken auf. Die Masten werden umgelegt. Die Zelte ausgeräumt, abgebaut und eingepackt. Als die letzte Bierbank auf dem Anhänger verladen wird, bekommen wir schon die ersten Regentropfen ab.

Zufrieden und zerstochen fahren wir heim. Der nächste Field-Day kommt bestimmt

Nachtrag: Dieter hat beim Contest 11449 Punkte 10 Länder und zwei Großfelder geschafft (184.Platz von 314 Teilnehmern in dieser Gruppe).