C21-Bunker

 

Bunker und Turm

In diesem Menü sind die Infos rund um den Bunker zu finden

Der Weg zum Bunker

Für die Nutzer von Navigationstechnik:

Eingabe: Leeder (Fuchstal)  Moosmuehle 1 (ist der Bauernhof in der Zufahrtsstraße vor der Waldkante)

in aktuellen Navi-Karten ist "Am Huttenbügel 1" möglich.

Koordinaten Zufahrt Haupttor (Nordtor): 47.93.22 Nord   10.80.79 Ost

Für herkömmlich Anreisende: 

 B17 (aus Landsberg kommend) Richtung Schongau, Abfahrt Dornstetten und Seestall passieren

an der Gaststätte "RÖMERKESSEL" rechts abbiegen Richtung Kaufbeuren/Asch

auf der Straße über den Bahnübergang in die Ortschaft Asch einfahren

weiter auf der Straße (scharfe Kurve) an Tankstelle vorbei

nach kurzer freier Fläche, auf der Straße verbleibend, die Abfahrt Leeder passieren

weiter über eine kleine Brücke (Bauernhof linksliegend) zur nahen Linksabbiegemöglichkeit (Trichter)

links abbiegen, der Straße folgen bis zur Waldkante, weiter geradeaus zum Haupttor (Nordtor)

Der Zugang findet nur noch über das Haupttor statt,

Über das Haupttor wird bei Veranstaltungen der blockweise Personeneinlass in Eigenständigkeit geregelt     

 

 

 

 

 

 


An diesem Samstag haben sich Klaus (DL4MFF), Manfred (DC6MB) und Dieter (DO1MWD) zu einem Arbeitseinsatz getroffen.

Wir hatten uns vorgenommen, die Arbeitstische, das 19"Rack und 2 neue Arbeitstische aufzustellen, sowie einiges Material im Bunker (und in den Kartons) aufzuräumen bzw. einzusortieren.

 

 

  

 

 

Der zweite Kühlschrank musste an seinen Platz, Biertische und Bierbänke neu sortiert, sowie einige Abfälle entsorgt werden.

Der PC-Festplatte wurde gesäubert und defragmentiert. Da hatte er einiges zu tun und brauchte 3 Durchläufe.

Der Eingang wurde mal wieder vom Laub befreit (was nur temporär hilft).

 

 

 

 

Zur Stärkung hatten wir was zu Essen mit, Manfred hat das dort gelagerte Bier getestet (ich hoffe, es geht ihm immer noch gut) und Klaus hatte für eine gute Tasse Kaffee eine Pad-Kaffeemaschine zum Pilot-Test dabei.

Das Wetter ließ uns nicht im Stich und so konnten wir Speis und Trank unter freiem Himmel sitzend einnehmen.

 

 

 

 

 

 

Nach ein paar Stunden hatten wir unser Pensum geschafft und waren mit dem Ergebnis des heutigen Einsatzes recht zufrieden.

So ca.15:00h sind wir alle dann wieder Richtung Heimat aufgebrochen.

Es war schön, mal wieder auf dem Gelände zu sein.

VY 73, DO1MWD (Dieter)

 

 

 

 

Ich war heute bei „Kaiserwetter“ auf unserem Gelände.

Die Bedingungen auf den oberen Bändern waren ufb, so dass eine nette Palette an Rufzeichen im Rahmen des CQWWDX SSB gearbeitet werden konnte. 

Neben CQWWDX-SSB habe ich mich auch, wie versprochen, um dem IC-730 nebst Standmikrofon plus DAIWA Matchbox gekümmert.

Ein ICOM belegtes Stromkabel hatte ich "lagernd" und nach einer gründlichen Reinigung aller Teile ging es ans Testen.

Das Gerät liefert in den Spitzen (Pfeifen) seine 100W (am Dummyload) und mit dem

Standmikrofon bei 5-8cm Besprechungsabstand (bewusst so eingestellt) und aktiviertem Speechprocessor klingt es richtig gut.

Das Handmikrofon ist auch getestet, funktioniert, aber etwas zahmer.

Wie immer habe ich mich auf meine eigenen Ohren (FT-857 mit Kopfhörer zum Gegenhören) verlassen.

So entging ich den HIFI-Behringer-/DX-Funkamateuren und sparte mir gegensätzliche Rapporte, hi.

Den CW-Teil werde ich noch testen, ein CW-Filter scheint eingebaut zu sein.

Das Anmeldetelefonat mit Hr. Simkes wie immer freundlich.

Das Tor war offen.

Besuch hatte ich von einem Fuchs (bereits im Winterpelz), als ich noch meine ZS6BKW am Kabelbalun abgedichtet habe.

Ansonsten alles „senkrecht“, die Antennen hängen, der Endstufeneinschub im Hochschrank hat mich „angelächelt“, die Feuchtigkeit im Bunker ist normal. 

Die Westwindlaubansammlung im Eingangsbereich habe ich der Natur zurück gegeben.

Nach „heftig auftretendem Koffeinmangel“ und einsetzender Beschattung trat ich die Heimfahrt an.

 

73 de Klaus, DL4MFF

 

Wie am OV-Abend angekündigt, war ich am Samstag ab 13:00 Uhr im/am Bunker.

Ab Asch nordwärts waren noch Nebelschleier, am Fieldday-QTH Sonnenschein.

Im Rahmen der Wintervorbereitung montierte ich die 70cm FLEXA vom auf dem Bunker liegenden Mast zur Einlagerung ab. Der nun erleichterte 6m-Mast mit der 2m, 11El.  FLEXA wurde auf die Straße transportiert und mit meiner neuen Doppelmastschelle (frisch von POLLIN für kleines Geld) an eine der 2m hohen Schilderhalterungen angeflanscht. 

Mit 10m-Kabellänge ging es zum TRX (FT-857, 50W) im Auto.

Da es Samstag war, die Ausbreitungsbedingung mehrere Tage auf UKW optimal waren, gab es genügend QSO-Partner auf der QRG.

Zu empfangen war eine schwedische Bake, SK4MPI auf 144.412, sowie SM7GVF, beide bis S4 mit QSB. 

SM7GVF wurde von den "Platzhirschen, Vierergruppe, angegebene 750W MOSFET-Pwr, 30%-Aussteuerung durch Lüftergeräusche" gerne genommen.

Trotz "Portabelbetrieb" gelang es mir, 10 Stationen von Mainz über Gera bis Hof, Klingethal und Straubing ins Log einzutragen.

Nach dem Abbau, bzw. der Einlagerung der 2m FLEXA nebst Mast, verlegte ich gegen 16:30 Uhr mit der aufkommenden Beschattung/Kälte meines Standortes und einer UKW-funkspezifischen Erfahrung reicher wieder nach Hause.

Mit einer Wiederholung muss gerechnet werden, hi!

 

73 de Klaus, DL4MFF

 

 

HFTA-Analyse „high bands“(20m, 15m und 10m)

Einleitung

Die folgende Analyse wurde bereits Ende 2011 durchgeführt, als der mögliche Standort Leeder aufkam. Es war daher der Turm als Annahme für den Standort eines 3 Element Beams gemacht worden, ohne die tatsächlichen Verhältnisse zu kennen. Falls sich jemand tiefer für die HFTA-Analyse interessiert kann er gerne eine Kopie der detaillierten Simulationsergebnisse anfordern. Darin sind die Höhenschnitte für die ausgewählten Azimutwinkel, die Elevationsstatistiken und die, durch das Gelände, veränderten Antennendiagramme sowie die verschiedenen „figure of merits“ dargestellt. Dies ist für die Bänder 20m, 15m und 10m sowie für Antennenhöhen von 10, 15 und 20m durchgeführt worden.

DX-Möglichkeiten „high bands“

Bei hoher Sonnenaktivität sind alle drei „high bands“ für DX nutzbar. Bei abnehmender Sonnenaktivität verschiebt sich dies zu 20m und 15m. Bei weiterer Abnahme verlagern sich die DX-Möglichkeiten im Wesentlichen auf 20m.

Die erste Priorität liegt daher auf dem 20m-Band. 15m ist sicher auch ein interessantes Band und ausgesprochen „nice to have“ mit guter Performance.

HFTA-Simulation „high bands“

Die Software HFTA („HF terrain analysis“ = Kurzwellen Gelände Analyse) stammt von Dean Straw, N6BV, und ist neben anderen Programmen auf der beiliegenden CD des „ARRL Antenna Book, 21st Edition“ (Editor: Dean Straw) enthalten. 

Ansatz des HFTA-Programms

HFTA enthält zwei wesentliche Komponenten:

  1. Das veränderte Antennendiagramm für einen Standort im Gelände gegenüber einem Standort in der Ebene wird für jeweils einen Azimut-Winkel mittels „ray-tracing“ bestimmt. Dabei werden Reflektion und Beugung berücksichtigt. Für diese Berechnungen wird ein Höhenschnitt für den gewünschten Azimut benötigt. Weiter kann die Art der verwendeten Antenne und die Höhe über Grund eingegeben werden.
  2. Weiter verwendet HFTA langfristige Elevations-Statistiken über die zu erwartenden Abstrahlwinkel z.B. von DL zu den verschiedenen Regionen der Erde, z.B. Nordamerika. Derartige Statistiken werden auf der CD mitgeliefert. Mit diesen Statistiken werden die berechneten Antennendiagramme bewertet und ein sogenannter „figure of merit“ bestimmt. Dieser ergibt sich als gemittelter, effektiver Antennengewinn durch die Bewertung mit der Elevationsstatistik. 

durchgeführte HFTA-Simulationen

Ziel der durchgeführten HFTA-Simulationen ist es die optimale Höhe über Grund für einen 3-Element Beam am Ort des Turms zu bestimmen. Hierzu wurde aus Satellitendaten mit Hilfe von MICRODEM ein Bündel von Höhenschnitten im 5° Azimut-Raster und mit ca. 2500m Ausdehnung erzeugt. Weiter wurden die HFTA Berechnungen für eine Reihe von Zielgebieten durchgeführt. Die Berechnungen wurden jeweils für die Bänder 20m, 15m, und 10m sowie für Antennenhöhen von 10m, 15m und 20m über Grund durchgeführt.

Als Ergebnis der HFTA-Simulationen stellt eine Antennenhöhe von 15m über Grund in etwa die optimale Höhe für einen 3-Element Beam mit Blick auf die beiden Bänder 20m und 15m dar. Die Performance auf dem10m-Band wurde dabei außer acht gelassen.

Vergleich mit Referenzkonfiguration

Als Referenzkonfiguration wurde ebenfalls ein 3-Element Beam in 15m Höhe in einer Ebene gewählt. Der Vergleich der „figure of merit“ am Ort des Turms mit den „figure of merit“ für die Referenzkonfiguration erlaubt einen Vergleich, wie das Gelände am und um den Standort die Verhältnisse für die verschiedenen Bänder beeinflusst.

3-Element Beam in 15m Höhe, Standort Turm Leeder

Region

Vergleich gegen Referenz in dB

Azimut

20m

15m

10m

Japan

40°

+3,4

+2,7

+3,1

China

65°

+3,3

+1,0

+1,3

Australien

80°

+3,1

+1,7

-2,3

Indien

95°

-1,3

-0,5

-0,2

Golfstaaten

110°

+0,6

+0,2

-1,2

Südafrika

170°

-4,5

-5,2

-4,5

Westafrika

210°

-3,9

-5,2

-4,3

Südamerika (Brasilien)

240°

-2,2

-2,5

-3,3

Mittelamerika

280°

+2,9

+2,7

+1,4

Nordamerika (U.S.A.)

310°

+3,3

+2,9

+0,1

Alaska (Anchorage)

350°

3,6

3,8

+0,6

schwarz = innerhalb +/- 2dB,     grün = > 2dB besser,     rot = > 2 dB schlechter

 Was bedeuten diese Zahlenwerte?

Die folgende Auflistung zeigt zur Veranschaulichung die erforderlichen Antennen der Referenz-Konfiguration um bestimmte dB-Werte aus obiger Tabelle zu kompensieren: 

Wert in dB

Antenne Referenzkonfiguration (ca.)

+3,0

6-Element Beam

2,0

5-Element Beam

1,0

4-Element Beam

0,0

3-Element Beam

-2,0

2-Element Beam

-5,0

drehbarer Dipol

Schlußfolgerung

Nach den HFTA-Simulationen wird der Standort des Turm durch das Gelände für die nördlichen Richtungen bevorzugt, von ca. 280° bis 80° Azimut, einschließlich Hawaii und vieler Pazifikinseln, insbesondere auf dem 20m Band. Vergleichbar sind die Verhältnisse in nördlichen Richtungen mit einem 6-Element Beam in 15m Höhe in der Ebene. Für die südlichen Bereiche, insbesondere für Afrika ist der Standort durch das Gelände hingegen benachteiligt, vergleichbar mit einem drehbaren Dipol 15m über einer Ebene. Für Indien und die Golfstaaten, 95° und 110° Azimut, sind die Verhältnisse etwa gleich mit denen eines 3-Element Beams in 15m Höhe über einer Ebene.

 Anmerkung

 Wie exakt die Vorhersagen von HFTA sind, ist nicht bekannt. Die Ergebnisse von HFTA erscheinen in der Tendenz plausibel. Sollte die Realität von den HFTA-Ergebnissen nicht zu sehr abweichen, wären wir mit dem Standort für die „high bands“ gut bedient.

Weiter sollten die Kabelverluste gering gehalten werden. Dann könnte man an diesem Standort mit entsprechender Leistung, zumindest auf dem 20m und 15m Band für die nördlichen Richtungen von 280° bis 80°, gut mitspielen. Mit diesen beiden Bändern wäre man auch für „high band“ DX nicht nur bei hoher Sonnenaktivität sondern auch in Zeiten geringerer Sonnenaktivität gut gerüstet. Auch das 10m Band wäre nicht ausgesprochen schlecht, abgesehen vom obligatorischen Afrika-Malus des Standorts.

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