Nächster OV-Abend 21.12.2018 19:30 Uhr Hotel Rid - Kaufering

OV-Runde:  Jeden Mittwoch um 20:15 Uhr lokale Zeit
OV-QRG   :  145,375 MHz

Treffen am Bunker:  Weitere Infos dazu gibt es im Mitgliederbereich  von C21

 

Willkommen beim OV Landsberg am Lech C21


Der Ortsverband Landsberg/Lech C21 wurde am 12.Mai 1979 gegründet.

Wir sind einer der über 1000 Ortsverbände im Deutschen Amateur Radio Club e.V.
in Deutschland, in welchem sich die ca. 65000 Funkamateure aus ganz Deutschland organisieren.

im Distrikt OBB..

In unserem Ortsverband sind viele Funkamateure aus dem  Landkreis Landsberg/Lech und den angrenzenden Landkreisen Mitglied um sich mit Funkamateuren, gleichgesinnten zu treffen und sich auszutauschen.

Besuche doch einmal unseren nächsten OV-Abend!

Wir freuen uns auf deinen Besuch um dich kennenzulernen

jeden 3. Freitag im Monat im Hotel Rid Kaufering stattfindet

 

ICOM ID 5100 – ein persönlicher Überblick.

 

Die Entscheidung war gefallen – das alte Mobilfunkgerät aus dem Auto muss gehen – und ein neues, aktuelles Gerät soll seinen Platz einnehmen. Nur, welches soll es werden?

Da in meinem Shack schon seit längerem D-Star Einzug gehalten hat, das Netz inzwischen selbst in unserer Gegend sehr gut ausgebaut wurde, soll nun auch im Fahrzeug die „digitale Sprachübertragung“ aufgerüstet werden.

Nach längeren Recherchen im Internet und einigen QSOs mit Funkkollegen die das Gerät bereits besitzen, fiel die Entscheidung zugunsten des ICOM ID 5100 der hier etwas genauer betrachtet werden soll.

 

Eine Sache fällt bereits bei der Bestellung des Gerätes negativ auf. Jeder andere Hersteller legt bei seinen Mobilgeräten das notwendige Befestigungsmaterial bei sodaß das Gerät im Fahrzeug montiert werden kann. Das ist bei kompakten Transceivern mindestens der Montagebügel.....ein Artikel der wahrscheinlich in der Herstellung ein paar Cent kostet. Bei Funkgeräten mit abgesetztem Bedienteil sollte es inzwischen eigentlich auch Standard sein daß eine Bedienteilhalterung zur Befestigung im Fahrzeugcockpit gleich mitgeliefert wird. ICOM läßt sich jedoch bereits das Standardzubehör fürstlich bezahlen.

 

Erhältlich ist für das Gerät der Montagebügel, ein „Montagekit“ für das Bedienteil (bestehend aus zwei Magneten, zwei Schrauben und einem Metallplättchen) – und als „Krönung“ gibt es noch einen ordentlichen Saugfuß mit dem das Bedienteil im Cockpit befestigt werden kann. Standardmäßig mitgeliefert wird davon jedoch überhaupt nichts – nichtmals der lumpige Montagebügel der wirklich bei jeder chinesischen Billigmobilfunke mitgeliefert wird! Also – benötigt man das Befestigungsmaterial – muß man nochmals ordentlich in den Geldbeutel fassen und den Kram extra kaufen......

 

Nach dem auspacken kommt jedoch richtig Freude auf! Vor allem – wenn man das Bedienteil in den Händen hält. Unwillkürlich hat man gleich den Eindruck – habe ich hier ein riesiges Smartphone oder ein Phablet gekauft? Das Display ist riesig....mein erster Gedanke war „krieg´ich das Ding überhaupt irgendwo im Auto unter?“. Das eigentliche Funkgerät ist relativ klein und läßt sich sicherlich überall im Fahrzeug einbauen. Mitgeliefert wird das Handmikrofon HM 207 mit dem sich so einiges am Gerät bedienen läßt, das Absetzkabel des Bedienteils – und die entsprechende Programmiersoftware die mal keinen Aufpreis kostet. Aber – ein Programmierkabel gibt es nicht – das muß man leider extra kaufen. Ich hatte Glück da ich bereits für den IC 2820 das Kabel hatte – und es auch am neuen ID 5100 passt....

 

Jetzt aber schnell anschließen und gleich mal ausprobieren!

Das Display ist das Highlight des Gerätes.....eindeutig! Aufgrund der Größe können viele Parameter und Einstellungen gleichzeitig angezeigt werden sodaß der Bediener immer den entsprechenden Überblick hat und nicht andauernd in irgendwelchen Menüs herumschalten muß. Helligkeit/Kontrast lassen sich schön nach Bedarf einstellen. Es gibt auch eine Art „Automatikmodus“ daß das Display nach voreingestellter Zeit bei Nichtbenutzung automatisch abgedunkelt wird – sobald man den Bildschirm berührt oder eine Taste am Mikrofon drückt wird es wieder hell...eine feine Sache. Die Berührungsempfindlichkeit des „Touchscreen“ ist genau richtig und so läßt sich das Gerät hervorragend über das sehr gut durchdachte Menü einstellen bzw. bedienen.

Auf die Einzelheiten – besser gesagt technischen Daten – möchte ich hier nicht näher eingehen da es diese ja mengenweise im Internet gibt und bei den diversen Händlerseiten einsehbar sind. Das ID 5100 ist prinzipiell ein Standard-Twinbander und verfügt damit über die herkömmlichen Daten/Funktionen die andere Geräte auch haben. Daher möchte ich bei den davon abweichenden „Spielsachen“ bleiben.....

 

D-Star....in dieser Betriebsart zeigt das Gerät so seine Stärken. Inzwischen ist es nicht mehr nötig das Gerät erst modulationstechnisch „aufzufrisieren“ wie es bei den ersten D-Star-Geräten fast Pflicht war. Das ID 5100 klingt mit dem HM 207 kräftig und ausgeglichen egal ob in DV oder FM. Speicherplätze sind in Hülle und Fülle vorhanden sodaß man seine Repeater- oder Vorzugsfrequenzen darin ablegen kann. DTMF-Speicher für Echolink oder aber Steuerung des D-Star-Netzes sind ebenfalls ausreichend vorhanden. Eine (abschaltbare) Sprachausgabe die das Call der gerade empfangenen Gegenstation spricht gibt es ebenfalls. Zudem lassen sich auf beiden Seiten des Twinbanders zwei gleichzeitig laufende DV-Frequenzen mithören. Schnelles umschalten oder eingeben benötigter D-Star-Parameter wie „CQCQCQ“, Rufzeichen der erwünschten Gegenstation zum gezielten Anruf und vieles mehr ist sehr einfach über das Display zu gestalten.

Ein guter Zug von ICOM – gegenüber dem IC 2820 bei dem man zwar ein Tischmikrofon anschließen, aber dann keinen 1750-hz-Ton mehr zur Öffnung von Standardrepeatern aussenden kann da das Gerät nicht über eine interne Auslösemöglichkeit verfügt hat der ID 5100 diese Funktion endlich integriert. Somit kann man den Ton sowohl vom Gerät, als auch vom Mikrofon aus absenden – Vorteil für den Betreiber der das Gerät stationär mit einem Standmikrofon ausstatten möchte.

 

GPS inside“ - im wahrsten Sinne des Wortes. Die GPS-Antenne ist im Bedienteil integriert.

Beim Betrieb im Fahrzeug wird daher möglicherweise durch die Installation im Cockpit die „Sicht“ auf ausreichend Satelliten und somit ausreichendem GPS-Empfang gewährleistet sein. Was ich noch nicht probiert habe – es sollen sich über die Datenkabelbuchse externe GPS-Mäuse (mit eigener Stromversorgung!) und auch Wetterstationen anschließen und deren Daten auslesen/übertragen lassen. Ich habe das Gerät zum einarbeiten und testen im Shack betrieben – da war mit GPS-Empfang nichts zu machen. Sobald ich das Bedienteil in die Nähe des Fensters stellte war dieser jedoch sofort da – also das funktioniert schonmal ganz prima.....

 

Eine bestimmte Funktion finde ich richtig „genial“....

Mittels der mitgelieferten Software lassen sich ja sämtliche Speicher des Gerätes sehr komfortabel mit den erwünschten Repeaterfrequenzen, deren Kennung, Ablage, Namen belegen. Es gibt inzwischen aus dem Internet herunterladbare Relaislisten sodaß man sich dadurch eine Menge Arbeit mit der Programmiererei ersparen kann. Wenn man diese herunterlädt sollte man anschließend nachsehen ob man die Liste hat in der unter anderem (sehr wichtig!!) die geographischen Koordinaten der Repeater hinterlegt sind. Denn nur dann ist folgendes möglich:

Angenommen – man ist mit dem Auto unterwegs und kommt in eine Stadt/Gegend in der man noch nicht war – und daher auch nicht weiß auf welchen Frequenzen bzw. wie weit entfernt der nächste Repeater steht. Der „moderne“ Funkamateur hat wahrscheinlich sein Smartphone mit der entsprechenden „Repeater-App“ dabei und könnte jetzt nachschauen ob in seinem Einzugsbereich eine erreichbare Relaisstation existiert. Sowas braucht der Besitzer eines ID 5100 nicht.

Aufgrund des integrierten GPS-Empfängers weiß das Gerät ja, wo es sich gerade befindet.

Nun sucht man sich im Menü die Funktion „near repeater“, im Untermenü sucht man sich aus ob man „ALL“, „DV“ oder „FM“-Repeater haben möchte – und schon zeigt das ID 5100 eine Liste mit den in der Nähe befindlichen Relaisstationen mit Entfernung, Richtung, Kennung und Namen an! Nur noch auf den gewünschten Repeater tippen – und schon ist man dort QRV. Eine für mich wirklich hervorragende Unterstützung für den mobilen Anwender.....gut durchdachte Funktion die man dem Gerät mitgegeben hat!

 

Alle möglichen Unterfunktionen ausführlich zu beschreiben würde sicherlich den Rahmen sprengen. Als Fazit kann ich allerdings sagen – das ID 5100 ist ein würdiger und gut durchdachter Nachfolger des IC 2820 mit verbesserten Funktionen und einer gut gestalteten Menüführung. Auch preislich ist das Gerät gegenüber seinem Vorgänger etwas günstiger geworden – und das Gesamtpaket Preis/Leistung ist in diesem Fall passend.

 

Minus:

  • Befestigungsmaterial nicht Standardbeilage – muss extra gekauft werden.

  • Lauter Lüfter (wann begreifen´s die endlich mal daß es leisere gibt??)

 

Plus:

      • hervorragendes Display.

      • Klasse Menüführung

      • near Repeater“ Funktion

      • Speicherkarten-Slot für SD-Karte

 

 

 

PS:....noch ein Hinweis :-)

Du hast Probleme mit der Programmierung eines Deiner D-Star-Geräte? Fragen zur Steuerung und Bedienung des D-Star-Netzes?

...dann guckst Du hier:

http://db0oal.de/d-star (Vortrag von DB7MJ, OM Peter)

download der Relaislisten für alle möglichen ICOM-Geräte:

http://db0oal.de/downloads

 

.und wenn alle „Stricke reißen“ - dann meldet euch persönlich bei OM Peter via

Mail, via D-Star.....und fragt ihn mal nach dem sogenannten „betreutem funken“ :-)

 

73 Mike

DO1MDE

 

 

Aufnahme von Amateurfunkstellen in die EMF-Datenbank


Die Bundesnetzagentur informierte in einem Schreiben vom 1. August an den Runden Tisch Amateurfunk (RTA) darüber, wie ein Funkamateur den Ein- bzw. Austrag seiner Amateurfunkstelle aus der EMF-Datenbank veranlassen kann.
Hintergrund dieser Veröffentlichung ist die Umsetzung des § 9 (5) der BEMFV-Novelle vom 14. August 2013.
Der nach § 9 BEMFV anzeigende Funkamateur hat die Möglichkeit, einen freiwilligen (!) Eintrag in dieE  EMF-Datenbank der Bundesnetzagentur selbst zu erwirken.
Mit einer Eintragung kann der Funkamateur beispielsweise jederzeit seine ordnungsgemäße Anzeige der Funkstelle gegenüber Dritten dokumentieren.
Außerdem sollten Auskunftsersuchen im Rahmen des Umweltinformationsgesetzes, kurz UIG, dann künftig nicht mehr im Einzelfall durch die BNetzA mit Anhörungsverfahren bearbeitet werden, sondern durch Verweis auf die öffentliche Datenbank aufgelöst werden.
Die EMF-Datenbank, in der bereits heute alle kommerziellen Funkstellen verzeichnet sind, findet man auf einer eigenen Internetseite [hier geht es weiter].

Quelle:  DARC-Runnndspruch   32/2014

 

Neue Version von "Wattwächter" im Internet

Seit dem 21. Juli befindet sich auf der Webseite der Bundesnetzagentur eine überarbeitete Version der behördlichen Software Wattwächter zur Berechnung von Sicherheitsabständen zur Anzeige nach § 9 BEMFV.
Sie kann im Internet heruntergeladen werden und ist unter der Versionsnummer 1.20a_1 veröffentlicht.
Eine erste Vorprüfung durch Fritz Markert, DM2BLE, ergab bei ausgewählten Beispielen - z.B. mit der bekannten Yagi FB-23 - keine positiven Verbesserungen in Bezug auf die vorherige Version.
Eine ausführlichere Prüfung steht noch an.
Funkamateure, die selbst an einem Test des Programms mitarbeiten möchten, können ihre Kommentare und Fragen an die auf der Downloadseite angegebene E-Mail-Adresse stellen und in Kopie gerne auch an Thilo Kootz, DL9KCE, senden

Quelle: DARC Rundspruch

 

Das 4m-Band, der DARC, der Hans und DL4MFF

Nach etlichem Hörensagen auf der HAM erhielt ich am 02.07.2014 Gewissheit und Papierlage durch Hans, DC5CQ.

Der DARC war in der Lage, ein kleines Segment, 70.000 bis 70.030 im 4m-Band für uns Funkamateure zeitbefristet zu "ergattern".

Besonders erfreut war ich deshalb, weil ich Anfang des Jahres einen "Runden" hatte und meine Familie in ihrer ganzen Kreativität für mich ein Schrägpultgerät mit Streichelbildschirm von ICOM beschafft hatte. 

So war ich in der Lage, am 03.07.2014, ins 70MHz-Geschehen einzugreifen.

Nach zahlreichen QSO's bei besten Bedingungen im 50MHz-Band wechselte ich um 15:15 UTC auf 70MHz.

Im SSB/CW-Bereich um 70.200 hörte ich OH1XT, Jari, KP01UK, 1653 km entfernt, in Phonie CQ-rufen. 

Altbewährt griff ich auf meinen spanischen Cluster DX-Maps zu und spottete Jari als CQer im 70MHz-Segment.

Nach wenigen Sekunden, etwas perplex, hörte ich auf 70.200 von OH1XT folgendes:

-hello DL4MFF, I will listen on 70.022 for you, please split 70.200-

Mit etwas erhöhtem "Adrenalinausstoß" bereitete ich den Splitbetrieb vor und rief "mental mit 3 Fragezeichen" nach OH1XT unter Anhang meines Rufzeichens.

Die Freude war groß, als ich mit einem 55/56 Rapport belohnt wurde und 57 zurückgeben konnte.

Nach einem netten Gespräch mit Jari wollte ich mein erstes 4m QSO in HAM Office 4.9 loggen.

Aber nun schlug Murphy zu, es gab keinen Frequenz-ICON mit 4m bzw. 70MHz.

Findig nutzte ich das Feld "REMARKS" und stanzte dort die Frequenz ein. 

Ein genüsslicher Druck auf die "F10-Taste" besiegelte den Eintrag und dem Ruf der XYL zur Brotzeit wurde "stantepede" Folge geleistet.

(Aus dem harten, aufreibenden Leben eines Berufsamateurs)

Klaus 

P.S.: Mit GM4FVM und AM05TT wurden heute, 07.07.14, bei tückischen Ausbreitungsbedingungen 2 weitere Stationen mehr 1200 km auf 70MHz geloggt. 

 

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Auch der Ortsverband Landsberg beschäftigt sich intensic mit dem Thema Notfunk

 

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