Nächster OV-Abend 19.10.2018 19:30 Uhr Hotel Rid - Kaufering

OV-Runde:  Jeden Mittwoch um 20:15 Uhr lokale Zeit
OV-QRG   :  145,375 MHz

Treffen am Bunker:  Weitere Infos dazu gibt es im Mitgliederbereich  von C21

 

Willkommen beim OV Landsberg am Lech C21


Der Ortsverband Landsberg/Lech ist einer der über 1000 Ortsverbände
im Deutschen Amateur Radio Club e.V.
in welchem sich die Funkamateure aus ganz Deutschland organisieren.

Der Ortsverband Landsberg/Lech C21 wurde am 12.Mai 1979 gegründet.

In unserem Ortsverband sind viele Funkamateure aus dem  Landkreis Landsberg/Lech Mitglied.

Besuchen Sie uns doch einmal beim nächsten OV-Abend

der jeden 3. Freitag im Monat im Hotel Rid Kaufering stattfindet

 

HFTA-Analyse „high bands“(20m, 15m und 10m)

Einleitung

Die folgende Analyse wurde bereits Ende 2011 durchgeführt, als der mögliche Standort Leeder aufkam. Es war daher der Turm als Annahme für den Standort eines 3 Element Beams gemacht worden, ohne die tatsächlichen Verhältnisse zu kennen. Falls sich jemand tiefer für die HFTA-Analyse interessiert kann er gerne eine Kopie der detaillierten Simulationsergebnisse anfordern. Darin sind die Höhenschnitte für die ausgewählten Azimutwinkel, die Elevationsstatistiken und die, durch das Gelände, veränderten Antennendiagramme sowie die verschiedenen „figure of merits“ dargestellt. Dies ist für die Bänder 20m, 15m und 10m sowie für Antennenhöhen von 10, 15 und 20m durchgeführt worden.

DX-Möglichkeiten „high bands“

Bei hoher Sonnenaktivität sind alle drei „high bands“ für DX nutzbar. Bei abnehmender Sonnenaktivität verschiebt sich dies zu 20m und 15m. Bei weiterer Abnahme verlagern sich die DX-Möglichkeiten im Wesentlichen auf 20m.

Die erste Priorität liegt daher auf dem 20m-Band. 15m ist sicher auch ein interessantes Band und ausgesprochen „nice to have“ mit guter Performance.

HFTA-Simulation „high bands“

Die Software HFTA („HF terrain analysis“ = Kurzwellen Gelände Analyse) stammt von Dean Straw, N6BV, und ist neben anderen Programmen auf der beiliegenden CD des „ARRL Antenna Book, 21st Edition“ (Editor: Dean Straw) enthalten. 

Ansatz des HFTA-Programms

HFTA enthält zwei wesentliche Komponenten:

  1. Das veränderte Antennendiagramm für einen Standort im Gelände gegenüber einem Standort in der Ebene wird für jeweils einen Azimut-Winkel mittels „ray-tracing“ bestimmt. Dabei werden Reflektion und Beugung berücksichtigt. Für diese Berechnungen wird ein Höhenschnitt für den gewünschten Azimut benötigt. Weiter kann die Art der verwendeten Antenne und die Höhe über Grund eingegeben werden.
  2. Weiter verwendet HFTA langfristige Elevations-Statistiken über die zu erwartenden Abstrahlwinkel z.B. von DL zu den verschiedenen Regionen der Erde, z.B. Nordamerika. Derartige Statistiken werden auf der CD mitgeliefert. Mit diesen Statistiken werden die berechneten Antennendiagramme bewertet und ein sogenannter „figure of merit“ bestimmt. Dieser ergibt sich als gemittelter, effektiver Antennengewinn durch die Bewertung mit der Elevationsstatistik. 

durchgeführte HFTA-Simulationen

Ziel der durchgeführten HFTA-Simulationen ist es die optimale Höhe über Grund für einen 3-Element Beam am Ort des Turms zu bestimmen. Hierzu wurde aus Satellitendaten mit Hilfe von MICRODEM ein Bündel von Höhenschnitten im 5° Azimut-Raster und mit ca. 2500m Ausdehnung erzeugt. Weiter wurden die HFTA Berechnungen für eine Reihe von Zielgebieten durchgeführt. Die Berechnungen wurden jeweils für die Bänder 20m, 15m, und 10m sowie für Antennenhöhen von 10m, 15m und 20m über Grund durchgeführt.

Als Ergebnis der HFTA-Simulationen stellt eine Antennenhöhe von 15m über Grund in etwa die optimale Höhe für einen 3-Element Beam mit Blick auf die beiden Bänder 20m und 15m dar. Die Performance auf dem10m-Band wurde dabei außer acht gelassen.

Vergleich mit Referenzkonfiguration

Als Referenzkonfiguration wurde ebenfalls ein 3-Element Beam in 15m Höhe in einer Ebene gewählt. Der Vergleich der „figure of merit“ am Ort des Turms mit den „figure of merit“ für die Referenzkonfiguration erlaubt einen Vergleich, wie das Gelände am und um den Standort die Verhältnisse für die verschiedenen Bänder beeinflusst.

3-Element Beam in 15m Höhe, Standort Turm Leeder

Region

Vergleich gegen Referenz in dB

Azimut

20m

15m

10m

Japan

40°

+3,4

+2,7

+3,1

China

65°

+3,3

+1,0

+1,3

Australien

80°

+3,1

+1,7

-2,3

Indien

95°

-1,3

-0,5

-0,2

Golfstaaten

110°

+0,6

+0,2

-1,2

Südafrika

170°

-4,5

-5,2

-4,5

Westafrika

210°

-3,9

-5,2

-4,3

Südamerika (Brasilien)

240°

-2,2

-2,5

-3,3

Mittelamerika

280°

+2,9

+2,7

+1,4

Nordamerika (U.S.A.)

310°

+3,3

+2,9

+0,1

Alaska (Anchorage)

350°

3,6

3,8

+0,6

schwarz = innerhalb +/- 2dB,     grün = > 2dB besser,     rot = > 2 dB schlechter

 Was bedeuten diese Zahlenwerte?

Die folgende Auflistung zeigt zur Veranschaulichung die erforderlichen Antennen der Referenz-Konfiguration um bestimmte dB-Werte aus obiger Tabelle zu kompensieren: 

Wert in dB

Antenne Referenzkonfiguration (ca.)

+3,0

6-Element Beam

2,0

5-Element Beam

1,0

4-Element Beam

0,0

3-Element Beam

-2,0

2-Element Beam

-5,0

drehbarer Dipol

Schlußfolgerung

Nach den HFTA-Simulationen wird der Standort des Turm durch das Gelände für die nördlichen Richtungen bevorzugt, von ca. 280° bis 80° Azimut, einschließlich Hawaii und vieler Pazifikinseln, insbesondere auf dem 20m Band. Vergleichbar sind die Verhältnisse in nördlichen Richtungen mit einem 6-Element Beam in 15m Höhe in der Ebene. Für die südlichen Bereiche, insbesondere für Afrika ist der Standort durch das Gelände hingegen benachteiligt, vergleichbar mit einem drehbaren Dipol 15m über einer Ebene. Für Indien und die Golfstaaten, 95° und 110° Azimut, sind die Verhältnisse etwa gleich mit denen eines 3-Element Beams in 15m Höhe über einer Ebene.

 Anmerkung

 Wie exakt die Vorhersagen von HFTA sind, ist nicht bekannt. Die Ergebnisse von HFTA erscheinen in der Tendenz plausibel. Sollte die Realität von den HFTA-Ergebnissen nicht zu sehr abweichen, wären wir mit dem Standort für die „high bands“ gut bedient.

Weiter sollten die Kabelverluste gering gehalten werden. Dann könnte man an diesem Standort mit entsprechender Leistung, zumindest auf dem 20m und 15m Band für die nördlichen Richtungen von 280° bis 80°, gut mitspielen. Mit diesen beiden Bändern wäre man auch für „high band“ DX nicht nur bei hoher Sonnenaktivität sondern auch in Zeiten geringerer Sonnenaktivität gut gerüstet. Auch das 10m Band wäre nicht ausgesprochen schlecht, abgesehen vom obligatorischen Afrika-Malus des Standorts.

Die Digicam von DC5CQ hat was gespeichert und möchte es euch zeigen

solar

Der Versuch mit erneuerbarer Energie, wir bleiben daran

 

Die Zelte sind aufgebaut

 

Auch einen Dank an den VFDB-BV-Bayern für die Leihgabe des linken Zeltes, es hat uns sehr geholfen

Naja, was ist jetzt richtig?

Freunde und Besucher sind immer herzlich willkommen

 

Funkbetrieb

 da muß man staunen, und natürlich auch erklären, was das für seltsame Antennen sind

 

 

 

 

Freunde und Besucher sind immer herzlich willkommen

Unser Webmaster und die Chefin, die seit Jahren für die VW-Orginalteile sorgt, die nicht mehr wegzudenken sind

 

Ja ja die Teller sind leer, hat es doch geschmeckt?

und glaubt mir ..... es kommt Regen,  und er kam auch zum Abbruch der Zelte

 

Die getrarnte und momentan geheimste Antenne von DJ9JR

Die getrarnte Antenne von DJ9JR

Die getrarnte Antenne von DJ9JR

Die getrarnte Antenne von DJ9JR , jeder wollte wissen, was dahinter steckt, doch keiner bekam eine genaue Antwort.

Vieleicht gibt es die Antwort ja beim FD 2012.

 

Es fehlen jedoch Bilder der "TOPSECRET" und geheimnisvollen olivgrünen Kiste von DJ9JR.
Da war verständlicherweise Fotoverbot.

 

 

 

 

Die Bilder von Mike

 

 

 

D-Star  ein Erfahrungsbericht

Nachdem ich vor ein paar Monaten mit dem Kauf eines neuen Handfunkgerätes in D-Star QRV wurde hatte ich mich natürlich zuerst umgesehen wo es in meiner Reichweite einen D-Star-Repeater gibt der mir den Einstieg in das D-Star-Netz ermöglicht. Mein Standort ist Schwabmünchen (JN58JE), das Gerät ist ein ICOM IC E92D mit maximal 5 Watt Ausgangsleistung....und als ordentliche Antennenmöglichkeit steht eine Diamond X 510 N in 14 Metern Höhe auf dem Hausdach.

Nach meiner Internetrecherche kam ich zu dem Ergebnis daß für mich von meinem Standort aus lediglich zwei D-Star-Repeater in Frage kommen - das wäre einmal DB0DON (Donauwörth) auf 439.46875 MHz und DB0TVM (Olympiaturm, München) auf 439.575 MHz. Also - Gerät an die Hochantenne anschließen, Frequenz einstellen - ausprobieren!

Zuerst hatte ich versucht über DB0TVM etwas zu erreichen. Ergebnis - ich schaffe es nicht mit 5 Watt den Olympiaturm zu arbeiten was mir schon den ersten Dämpfer in meinem "Versuchsenthusiasmus" mitgab. Na gut - Frequenz des DB0DON eingeben und dort einen Versuch starten...und siehe da...der Repeater antwortet mit einem "piep" und der Anzeige im Display des Gerätes daß ich anscheinend drüberkomme. Also - einen CQ-Ruf gestartet - und schon antwortete gleich eine Gegenstation und ich hatte mein Erst-QSO in dieser für mich neuen Betriebsart. Geht doch!

Etwas später startete ich erneut einen Anruf - bekam auch eine Gegenstation - jedoch gab es für mich einen schlechten Rapport. Meine Aussendung kommt abgehackt, sogenannte "Klötzchen"....und ich bin kaum verständlich. Gut daß meine Gegenstation mir als Neuling wenigstens gleich erklärte daß es daran liegen müßte daß mein Signal doch recht knapp am Repeater ankommt und somit diese Klötzchenbildung erzeugt. Na prima...."willkommen in der digitalen Welt" - adieu mit "ich komme wenigstens angerauscht über den Repeater".....!

Getreu dem Grundsatz "auf die Dauer hilft nur Power" ging ich also auf die Internetsuche nach eijner Duoband-PA mit der ich die Ausgangsleistung des Handfunkgerätes etwas anheben kann - so müßte es ja eigentlich weitaus besser gehen. Die Preise die allerdings für eine einigermaßen vernünftige PA verlangt wurden - naja - ich mußte wirklich nachdenken ob es die Investition überhaupt wert ist um weiterhin D-Star zu machen - es soll ja nicht meine zukünftige Hauptbetriebsart werden!

Gottseidank gibt es noch OM die ihr "Ramschkistenequipment" nicht unbedingt vergolden wollen - und nachdem ich das Thema mit DG5MJS auf dem Hausrelais besprochen hatte eröffnete mir dieser daß er noch eine PA ungenutzt zuhause rumliegen hat - und diese für einen Kasten "ordentliches Bier" in meinen Besitz übergehen wird. Hervorragend - DAIWA DLH80H nennt sich das Ding - und ein paar Tage später hatte ich das goldglänzende Teil in der Hand!

Ruckzuck - anschließen - Netzteil an, Funkgerät mit der PA verbinden, Antenne anschließen - Frequenz des Olympiaturms DB0TVM einstellen - Sendetaste drücken. Mit einem deutlichen "piep" erklärt mir nun auch der Olympiaturm daß er mich gehört hat! Nach dem absetzen eines CQ-Rufes hatte ich auch gleich ein nettes QSO mit DL6RBQ.....dieser hatte dann auch ein offenes (und geduldiges!) Ohr für meine D-Star-Einsteigerfragen - und die detaillierten Antworten brachten mich in der Bedienung des D-Star-Netzes schonmal ein ganzes Stück weiter! Ein Dankeschön daher an OM Eberhard!

Nach einigen weiteren QSOs konnte ich feststellen daß es nun auch über DB0DON ohne die Klötzchenbildung einwandfrei funktioniert - somit waren schonmal zwei Einstiegsmöglichkeiten gegeben.

In den vergangenen Wochen kam jedoch die beste Nachricht - auf dem Grünten soll ein neues D-Star-Relais errichtet werden. Fein - das sollte von meinem QTH auf jeden Fall erreichbar sein! Somit wäre eventuell auch keine zusätzliche PA nötig und ich könnte mit reiner Handfunkgeräteleistung über dieses Relais arbeiten.

Eines Tages dann nahm DB0ESS den Betrieb auf....gut daß ich schon mitbekam wie das Relais getestet wurde und die Vorbereitungen zur Errichtung getroffen wurden - somit stand ich mit meinem Equipment schon in den Startlöchern. Als die Technik in Betrieb ging hatte ich sogleich meine Erst-QSOs über das 2m und das 70cm-Relais mit DB7MJ und DL9ERI.....und das funktionierte einwandfrei. Allerdings mußte ich auch da feststellen daß es mit 5 Watt nicht ausreicht ein klötzchenfreies QSO zu fahren - an die 15 Watt müssen es schon sein. Allerdings liegt es daran daß die Repeater nicht gerade überempfindlich sein dürfen wenn man bedenkt daß der Grünten durch die dort betriebenen TV-Sender und anderweitigen Funkdienste dermaßen HF-verseucht ist. Somit hatten die Relais-entwickler und Betreiber damit zu kämpfen ein vernünftiges Verhältnis zwischen Einstrahlfestigkeit und Empfangsempfindlichkeit herzustellen - und das haben sie meiner Meinung nach hervorragend in den Griff bekommen. DB0ESS ist auf 2 Meter auf 145.76250 - und auf 70cm auf 439.51250 MHz zu arbeiten.....wer es also mal versuchen möchte....?

Bei Rückfragen zu dem Thema oder für entsprechende Versuche via D-Star einfach melden - entweder unter  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mittels email.....oder auf DB0UA/70 und DB0ZU/70 - dort bin ich meistens QRV..

 

73 de Mike

DO1MDE

 

 

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